Selbst denken? Viel zu viel Aufwand!
Hallo an alle
Nachdem es leider aus gesundheitlichen Gründen länger keinen Eintrag hier gab, habe ich heute wieder eine kleine Geschichte für euch. Die ist noch brühwarm, da es mir erst heute passiert ist.
Und zwar trug sich folgendes zu – einer unserer lieben Kunden wechselte den Anbieter, bestellte sich einen schnelleren Internetzugang bei einem unserer Konkurrenten Mitbewerber. An sich ja nichts allzu Schlimmes, auch wenn wir einen Kunden verlieren. Was man bei solchen Wechseln jedoch bedenken sollte, ist folgendes – auch beim alten Anbieter hat man noch einen Vertrag, und sollte diesen gegebenenfalls kündigen, falls man das fragliche Produkt nicht mehr braucht. Der Kunde, um den es heute geht, sah dies jedoch nicht so, denn er schrieb:
“[...]haben Sie es verabsäumt, mich darauf hinzuweisen, dass das Service xxx nicht mehr benötigt wird, und dieses zu stornieren…”
Äh. Ja. Liebe Kunden – es ist bestimmt nicht unsere Aufgabe, euch zu sagen, welche Services ihr noch benötigt und welche nicht. Das müsst ihr schon selbst wissen.
Genauso wenig ist es unsere Aufgabe, eure Kontoauszüge zu überprüfen. Die fragliche Person dachte dies aber offenbar, da sie erst nach knapp eineinhalb Jahren draufkam, dass wir noch monatlich abbuchen – was wir natürlich tun, wenn wir das Service zur Verfügung stellen. Ob es genutzt wird, ist dafür übrigens nicht relevant. Schließlich muss man ja auch die Miete seiner Wohnung weiter zahlen, wenn man mal für zwei Monate nicht da ist, und kann nicht sagen “Ach, ich hab jetzt zwei Monate nicht drin gewohnt, da zahl ich auch die Miete nicht.”
Nun – der Wunsch unseres Kunden, dass wir sämtliche Grundgebühren der letzten eineinhalb Jahre rückerstatten, wurde nicht erfüllt. Was auch klar ist. Mal schauen, ob der Kunde das auch versteht. Wenn nicht, werdet ihr hier wohl bald wieder von ihm lesen.